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| Pressemitteilung, 21.05.2010 |
allgemein |
| Finanzmittel im Ausbildungsverkehr langfristig notwendig |
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| VDV sieht wesentliche Verbandsforderungen durch ADAC-Schulbustest bestätigt |
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sieht in den Ergebnissen des aktuellen ADAC-Tests von Schulfahrten zur Schule wichtige Hinweise auf dringende Verbesserungen im Ausbildungsverkehr. Der ADAC hat in seinem Schulbustest jeweils drei Strecken in zwölf Bundesländern untersucht. Dabei schnitt jede vierte Busfahrt zur Schule mangelhaft ab. „Die Stichproben im ADAC-Test sind zwar nicht repräsentativ, aber sie decken neben Fehlleistungen, die es abzustellen gilt, auch Finanzierungsmängel im Ausbildungsverkehr auf“, erklärte Dr. Eberhard Christ, Vizepräsident und Vorsitzender des Verwaltungsrats Bus beim VDV.
Auf dem Prüfstand waren beim ADAC-Test die Busfahrer, der Zustand der Haltestellen und Busse sowie das Verhalten der Schüler. „Eine Überalterung des Fuhrparks und fehlende Erneuerungsmaßnahmen an Haltestellen ist jedoch vielerorts die Folge reduzierter öffentlicher Finanzmittel bei Verkehrsunternehmen und Kommunen“, so Dr. Christ weiter. Beide benötigen mehr Planungs- und Finanzierungssicherheit, um die Anforderungen im Ausbildungsverkehr zu erfüllen.
Für mehr Sicherheit im Schülerverkehr sind die Verkehrsunternehmen schon selbst aktiv. Angeboten werden z. B. Sicherheitstrainings und Unterrichtsmaterialien für Schüler oder auch spezielle Schulungen für das Fahrpersonal. Entscheidend sei aber, so Dr. Christ, dass sich hier auch Schulen und Eltern stärker in die Verantwortung einbringen.
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