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Die Zukunft der Schiene – Masterplan Schienengüterverkehr

Die Bundesregierung hat im Juni 2017 den Masterplan Schienengüterverkehr vorgestellt. Er ist das Ergebnis gemeinsamer Arbeit des BMVI, von Bahnunternehmen, Branchenverbänden aus Verkehr, Logistik und Industrie und Wissenschaftlern, u.a. der VDV, am Runden Tisch Schienengüterverkehr. Der Masterplan stellt nicht nur ein Leitbild für einen leistungsstarken und zukunftsfähigen Schienengüterverkehr vor, sondern benennt auch Handlungsfelder und Meilensteine. Er liefert damit eine Anleitung für Maßnahmen zur Stärkung des Schienengüterverkehrs. Denn für die Verkehrswende muss der umweltfreundliche Schienengüterverkehr wettbewerbsfähiger werden. So ist die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene ein im Koalitionsvertrag der Bundesregierung formuliertes Ziel.

Seit der Vorstellung des » Masterplans Schienengüterverkehr im Juni 2017 sind einige Maßnahmen zur Umsetzung von der Bundesregierung auf den Weg gebracht worden – allen voran die Trassenpreissenkung im Schienengüterverkehr sowie die Aufnahme des Ausbaus wichtiger Güterverkehrsstrecken für 740 Meter lange Güterzüge in den vordringlichen Bedarf des Bundesschienenwegeausbaugesetzes.

Auch auf Seiten der Güterbahnen wurden seit Veröffentlichung des Masterplans wichtige Schritte zur Umsetzung der Maßnahmen gemacht. Insbesondere an der Lärmsanierung der Güterwagenflotte und an der Digitalisierung der Fahrzeuge arbeitet die Branche mit Hochdruck. Auch die ›› VDV-Arbeitgeberkampagne zur Sicherung des Personalnachwuchses erfüllt eine Zusage im Rahmen des Masterplans.

Einen Überblick zum "Masterplan Schienengüterverkehr" finden Sie hier.

„Erste positive Schritte wurden seit Veröffentlichung des Masterplans Schienengüterverkehr im Juni 2017 unternommen, aber es bleibt weiterhin viel zu tun. Vor allem beim Innovationsprogramm 'Zukunft Schienengüterverkehr' brauchen wir eine schnellere Umsetzung, um den Schienengüterverkehr moderner und leistungsfähiger aufzustellen.“

Dr. Martin Henke · Geschäftsführer Eisenbahnverkehr im VDV

Rund 600 Millionen Tonnen Güter werden jährlich in Deutschland auf der Schiene transportiert, werktäglich ersetzt der Schienengüterverkehr (SGV) somit rund 77.000 Lkw. Dabei erzeugt er pro Tonnen und Kilometer nur etwa 19 Gramm CO2 – das sind fast 82 Prozent weniger als beim Lkw (103 g/Tonnen-km). Seit dem Jahr 2000 sind im SGV die CO2-Emissionen um 26 Prozent und der Energieverbrauch (kWh/Tonnen-km) um 29 Prozent gesunken. Und das trotz zunehmender Transportmengen.

Die Zukunft der Schiene

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der Schiene war der Start des „Zukunftsbündnis Schiene“ durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Anfang Oktober 2018. Erfreulich ist vor allem für die Branche, dass die drei Kernanliegen der acht Bahnverbände – Halbierung der Trassenpreise, Deutschlandtakt und Innovationsförderung – im Arbeitsprogramm des Zukunftsbündnisses konkret aufgegriffen werden. Der VDV wird sich in den verschiedenen Arbeitsgruppen aktiv engagieren, um die wesentlichen Maßnahmen für eine erfolgreiche Angebots- und Wettbewerbsverbesserung der Schiene voranzubringen.

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Investitionen in die Schiene:

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