Initiative pro Gleisanschluss: Ziele und Forderungen

Eine erfolgreiche Verkehrsverlagerung kann nur mit Gleisanschlüssen und kundennahen Zugangsstellen gelingen.

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Mitzeichner der Gleisanschluss-Charta

Die Charta wird von bedeutenden Verbänden aus Industrie, Handel, Logistik und öffentlichen Einrichtungen getragen. Ein starkes Bündnis über Branchen hinweg!

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Unterstützer der Gleisanschluss-Charta

Zahlreiche Verbände, Unternehmen und Institutionen unterstützen die Gleisanschluss-Charta bereits. Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht.

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Stimmen zur Gleisanschluss-Charta

Was sagen Expertinnen und Experten aus der Praxis, warum die Vorschläge der Charta unbedingt umzusetzen sind.

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Gleisanschluss-Charta – für die Zukunft des Schienengüterverkehrs

Die Vorteile von Gleisanschlüssen liegen auf der Hand: Sie bieten die Möglichkeit, noch mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern – für einen umweltfreundlichen Transport von Gütern, eine bessere Mobilität, eine höhere Wirtschaftlichkeit und echte Nachhaltigkeit. Trotz des Wunsches von Politik, Wirtschaft und weiten Teilen der Bevölkerung für eine Zukunft mit einem stärker ausgebauten Schienengüterverkehr und der politischen Gleisanschlussförderung, sinkt die Zahl der Gleisanschlüsse jährlich. Die Folgen sind spürbar: Fehlende Bahnanschlüsse haben z. B. negative Auswirkungen auf Wagenladungsverkehre, die auf Gleisanschlüsse und kundennahe Zugangsstellen angewiesen sind.

Mehr als 60 Verbände, Vereinigungen und Initiativen aus den Bereichen Industrie, Handel, Logistik, Bauwesen, Agrar, Holz, Recycling und Kommunen haben die bestehende Entwicklung im Schienengüterverkehr zum Anlass genommen und eine Gleisanschluss-Charta ins Leben gerufen, um auf die Problematik aufmerksam zu machen und eine Verbesserung zu forcieren.

Gruppe von sieben Personen (6 Männer, 1 Frau) bei einer offiziellen Übergabe der „Gleisanschluss-Charta 2024“ in der Wirtschaftskammer Österreich, vor den Flaggen Deutschlands und Österreichs. Alle halten die Charta in den Händen und blicken in die Kamera. Vorne, mittig: VDV-Geschäftsführerin Eisenbahnverkehr, Nicole Knapp.

Vier österreichische Verbände unterzeichnen Gleisanschluss-Charta

Im Rahmen der Tagung Güterverkehr FV Schienenbahnen in Wien Anfang Oktober 2025 unterzeichneten vier österreichische Verbände – der Fachverband der Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Verband der Anschlussbahnen (VABU), Verband der Privatgüterwagen-Interessenten Österreichs (VPI) sowie CombiNet – die Gleisanschluss-Charta. Die Charta spricht sich für eine stärkere Verzahnung nationaler Förderprogramme mit europäischen Schienenprojekten aus, um die Verlagerungspotenziale im internationalen Warentransport auszuschöpfen.

Schienengüterverkehr stärken: Gemeinsam für mehr Gleisanschlüsse

Der Schienentransport ist systembedingt klimafreundlich, energiesparend und nachhaltig. Die Schiene verbraucht zudem weniger Fläche und kann dazu beitragen, den Verkehr auf Fernstraßen, aber auch auf Kommunalstraßen zu entlasten.

Gruppenfoto mit rund 30 Personen auf einer Treppe, die gemeinsam die „Gleisanschluss-Charta 2024“ präsentieren. Links und rechts im Bild stehen blaue Rollups mit Informationen zur Charta. Die Teilnehmenden tragen Namensschilder und Businesskleidung.

Parlamentarischer Abend des VDV zur Gleisanschluss-Charta am 18. März 2024 in Berlin.

Güter auf die Schiene: Gleisanschluss-Charta zeigt Wege auf

Zwei Männer im Anzug halten gemeinsam die „Gleisanschluss-Charta 2024“ in die Kamera – ein Papier zur Stärkung des Schienengüterverkehrs. Links: Der damalige Parl. Staatssekretär beim BMDV und Beauftragter der Bundesregierung für Schienengüterverkehr, Michael Theurer, rechts: VDV-Vizepräsident Joachim Berends

2019 wurde die erste Gleisanschluss-Charta veröffentlicht. In den folgenden viereinhalb Jahren wurde in 16 Arbeitsgruppen und zwei Gleisanschluss-Konferenzen an der Verwirklichung der Ziele gearbeitet. Am 31.01.2024 wurde die aktualisierte Gleisanschluss-Charta an Michael Theurer, damaliger Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr, überreicht.

VDV-Vizepäsident Joachim Berends (rechts im Bild) überreicht Michael Theurer, damaliger Parlamentarischer Staatssekretär beim BMDV die Gleisanschluss-Charta 2024.

Die Gleisanschluss-Charta soll für eine positive Entwicklung des Schienengüterverkehrs eine stärkere Fokussierung der verkehrspolitischen Diskussion auf die wesentlichen Schlüsselfunktionen von Gleisanschlüssen, kundennahen Zugangsstellen und regionalen Eisenbahninfrastrukturen lenken.

Die Charta verfolgt fünf große Ziele mit 17 Handlungsfeldern, 97 konkreten Maßnahmenvorschlägen und 13 Eigenmaßnahmen. Diese ergänzen bzw. konkretisieren den Masterplan Schienengüterverkehr, um den Schienengüterverkehr fit für die Zukunft zu machen und den Marktanteil der Schiene zu erhöhen.

Das globale Ziel ist es, leistungsfähige und wirtschaftlich darstellbare Transportsysteme im Kombinierten Verkehr und im Wagenladungsverkehr anbieten zu können. Die Charta geht dabei weit über Gleisanschlüsse hinaus und liefert auch Handlungsempfehlung für die Stärkung trimodaler/multimodaler Knoten/Umschlagterminals und vorgelagerter Infrastrukturen. Denn nur ein modernes, sicheres Schienennetz mit einer durchdachten Schieneninfrastruktur erlaubt einen attraktiven und wettbewerbsfähigen Verkehr über Bahnanschlüsse und kundennahe Zugangsstellen für den umweltfreundlichen Transport von Gütern.

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Ihre Stimme zählt: Als Unterstützer der Gleisanschluss-Charta schaffen Sie bei Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für nachhaltige Mobilität. Werden Sie selbst ein Teil der Bewegung, die sich für den Schienengüterverkehr der Zukunft einsetzt.

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Wenden Sie sich an uns, wenn Sie weitere Fragen oder andere Anliegen rund um die Gleisanschluss-Charta haben. Wir sind gerne für Sie da!

Ihr Anprechpartner

Georg Lennarz

Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

0221 57979-146