Pressemitteilungen des VDV
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Wolff: „Die Expertise der Branche muss stärker berücksichtigt werden.“
Thema: Besetzung des Aufsichtsrats der DB InfraGO
„Aus Sicht des VDV fehlt im Aufsichtsrat der DB InfraGO die umfassende Expertise der Branche. Im Besetzungsprozess sind die Nutzer der Infrastruktur sowie die Besteller des großen SPNV-Marktes leider nicht berücksichtigt worden. Der VDV ist als Branchenverband die mit Abstand umfassendste Organisation, in der unter den knapp 700 Mitgliedern sowohl Schienenpersonenfernverkehr, Schienenpersonennahverkehr, Schienengüterverkehr, Besteller von SPNV-Leistungen sowie Infrastrukturbetreiber organisiert sind. Diese übergreifende und zusammengefasste Kompetenz gilt es, im Aufsichtsrat einer gemeinwohlorientierten Organisation wie der InfraGO entsprechend zu nutzen. Aus unserer Sicht sollte der Aufsichtsrat sowohl mit den Nutzern der Schieneninfrastruktur als auch mit Vertretern der Bauindustrie und Finanzexperten besetzt sein, damit alle Facetten der umfassenden Geschäftstätigkeit der DB InfraGO positiv begleitet werden können. Die Arbeit der DB InfraGO, etwa bei den Korridorsanierungen, ist ohne Frage essenziell für einen qualitativ besseren Personen- und Güterverkehr auf dem deutschen Schienennetz. Aber wir merken auch, dass die großen Projekte der InfraGO öffentlich und politisch wachsender Kritik ausgesetzt sind. Das liegt unter anderem daran, dass zu wenig institutionelle und organisierte Abstimmung mit der Branche stattfindet. Die Chance, die jahrzehntelange und dringend notwendige Modernisierung des deutschen Schienennetzes Hand in Hand mit den Expertinnen und Experten zu entwickeln und eng mit der Branche abzustimmen, wurde durch die jetzige Besetzung des Aufsichtsrats nicht ausreichend genutzt.“
Foto: VDVPressebild:
Porträt VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff