Pressemitteilungen des VDV
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Oliver Wolff: „Als Sofortmaßnahme ist die auskömmliche Förderung der Trassenpreise zwingend.“
Thema: Beschluss zu Trassenpreisen im Rahmen der heutigen Sonderverkehrsministerkonferenz
„Der Bundeskanzler fordert zurecht, dass mehr Bahnprojekte in Deutschland schneller umgesetzt werden müssen. Wir haben aktuell ein Eisenbahnsystem, das an vielen Stellen besser werden muss. Denn die Herausforderungen nehmen zu, sei es durch Extremwetter in Folge des Klimawandels, durch die wachsende Bedrohung von Anschlägen auf unsere Infrastrukturen sowie unseren Verpflichtungen aus den NATO-Verträgen.
Die deutsche Eisenbahninfrastruktur muss resilienter und zuverlässiger werden. Sie muss für Transportwege nicht nur von Nord nach Süd, sondern auch West nach Ost und für den Wirtschaftsstandort Deutschland so schnell wie möglich ertüchtigt werden. Ob über eine Weiterentwicklung des Sondervermögens oder durch ein Sofortprogramm Ausbau Bahn, es muss eine Verstetigung der Mittel für die kommenden Jahre erfolgen. Nur dann kann die Branche gemeinsam mit anderen Branchen, wie etwa der Bauindustrie, verlässlich planen und die Kapazitäten entsprechend dauerhaft erhöhen. Wir reden hier schließlich von einer Aufgabe, die über zwei Dekaden andauern wird.
Als Sofortmaßnahme ist die auskömmliche Förderung der Trassenpreise zwingend. Flächendeckende Abbestellungen von Verkehren im SPNV und Verlagerungen von Gütertransporten zurück auf die Straße müssen dadurch verhindert werden. Hier ist der Bund dringend gefordert, trotz schwieriger Haushaltslage die entsprechenden Mittel bereitzustellen. Deutschland muss schneller fit werden für die komplexen Herausforderungen durch die geopolitische Lage und die neuen klimatischen Verhältnisse. Dabei ist die Eisenbahn Dienstleister für alle Branchen und Bürger, sie ist kein Selbstzweck. Diesen Auftrag des Kanzleramtes müssen alle Akteure anerkennen und erfüllen.“
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