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Pressemitteilungen des VDV

In unserem Pressebereich bleiben Sie informiert: Hier finden Sie alle Pressemitteilungen des VDV. Wir versorgen Sie mit Neuigkeiten zu unserem Branchenverband und unserer Arbeit, schaffen Transparenz hinsichtlich der Verkehrspolitik innerhalb Deutschlands sowie auf EU-Ebene, kommunizieren Positionen sowie Mobilitätskonzepte und geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Personen- und Güterverkehrs.

Entdecken Sie gerne alle Pressemitteilungen des VDV zu einem bestimmten Themenbereich, filtern Sie nach Zeitraum oder suchen Sie nach einem speziellen Schlagwort, um zur gewünschten Information zu gelangen.

Pressestatement zur möglichen 3-G-Regel in Bus und Bahn

Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), zu einer möglichen 3-G-Regel im öffentlichen Verkehr.

„Wir werden die vorliegenden Vorschläge der Ampel-Koalitionäre zu einer möglichen 3-G-Regel in Bussen und Bahnen intensiv prüfen und versuchen, eine unter den gegebenen Rahmenbedingungen umsetzbare Lösung zu erarbeiten. Ziel der Branche ist es seit Beginn der Pandemie, diese durch die Umsetzung geeigneter Maßnahmen bestmöglich einzudämmen. Angesicht der nun stark steigenden Inzidenzen ist es nachvollziehbar, dass auch im öffentlichen Verkehr entsprechende Verschärfungen diskutiert werden. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass in einem offenen System mit täglich mehreren Millionen Fahrgästen keine lückenlosen Kontrollen stattfinden können. Gerade im Nahverkehr mit häufigem Fahrgastwechsel und Haltestellen in kurzen Abständen ist dies, wenn überhaupt, nur stichprobenartig umsetzbar. Zudem besteht im ÖPNV eine Beförderungspflicht der Fahrgäste, die nur unter ganz bestimmten Kriterien ausgesetzt werden darf. Sofern die künftigen Regierungskoalitionäre sich weitergehende Kontrollen vorstellen, müssen sie die Frage beantworten, wie die öffentliche Mobilität dann aufrechterhalten werden soll und ob beispielsweise die Bundespolizei die Kontrollen dann auch im ÖPNV durchführt.

Gemeinsam mit den Bundesländern hat die Branche, wie auch die DB AG, schon frühzeitig eine Studie bei der Charité in Auftrag gegeben, um das Infektionsgeschehen in der öffentlichen Mobilität zu untersuchen. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen, wie Maskenpflicht, kurze Fahrzeiten und deutlich erhöhtem Reinigungsaufwand durch die Unternehmen konnte dabei in den Fahrzeugen keinerlei erhöhtes Infektionsrisiko ermittelt werden. Dies deckt sich mit verschiedenen vorangegangenen Studien, wie beispielsweise Untersuchungen der Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen. Einmal mehr bleibt es richtig, die öffentliche Mobilität nicht als Infektionstreiber auszumachen!“