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Pressemitteilungen

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Mobilitätsanbieter unterstützen multimodale Budgets

Flexible und kombinierbare Angebote entsprechen inzwischen der alltäglichen Mobilität vieler Menschen

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Branchenverband mit über 600 Mitgliedsunternehmen aus dem öffentlichen Personen- und dem Schienengüterverkehr, spricht sich gemeinsam mit den Mitgliedern des VDV New Mobility Forums für die Entwicklung und den Einsatz von sogenannten Mobilitätsbudgets aus. Anlässlich des 6. VDV-Symposiums zur Multimodalität, das heute digital stattfand, befürwortete VDV-Vizepräsident Professor Knut Ringat die Einführung von Mobilitätsbudgets als geeigneten Weg, um einer größeren Gruppe von Kundinnen und Kunden die Vorzüge moderner, geteilter Mobilität näherzubringen. „Statt sich auf ein Verkehrsmittel wie beispielsweise den Dienstwagen festzulegen, erhalten die Mitarbeitenden ein Budget für verschiedene Mobilitätsangebote. Dazu zählen beispielweise das Jobticket für den ÖPNV und Guthaben für Sharing-Angebote aller Art. Diese Form der multimodalen Mobilität ist nicht nur effizient und klimaschonend, sondern entspricht inzwischen auch dem alltäglichen Mobilitätsverhalten der Menschen“, so Ringat.

Die genaue Ausgestaltung sollte sich an den Prämissen moderner Verkehrspolitik orientieren, etwa der Reduzierung von Schadstoffemissionen und des Flächen- und Ressourcenverbrauchs und der nachhaltigen Stadt- und Landentwicklung. „Um die von der EU nochmals verschärften Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen, müssen wir gerade im Verkehrssektor erhebliche Anstrengungen unternehmen. Ein entscheidender Hebel dabei ist die Verlagerung von Mobilität auf umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel. Diese wird durch ein gutes, integriertes Angebot mit Bus und Bahn, das mit multimodalen Verkehren ergänzt wird“, erläutert Ringat. Durch appbasierte Informations- und Vertriebsangebote, die direkt abgerechnet werden könnten, seien kombinierte und multimodale Mobilitätslösungen sowohl für Mitarbeitende und Arbeitgeber einfach und komfortabel nutzbar. „Wir haben mit dem steuerlich privilegierten Jobticket, das in vielen Verkehrsverbünden durch Mengenabnahmen und Solidarmodelle preislich vergünstigt ist, bereits ein sehr erfolgreiches Angebot für Angestellte in Firmen, Behörden und Einrichtungen, insbesondere für Pendlerinnen und Pendler. Parallel dazu können flexiblere Angebote – wie etwa ein Mobilitätsbudget – die jeweils individuelle Mobilitätssituation verbessern“, so Ringat abschließend.

Weitere Informationen: New Mobility Forum – VDV - Die Verkehrsunternehmen.