E-Busse im ÖPNV

Nahverkehr ist Klima- und Umweltschutz: ca. zwei Drittel der ÖPNV-Leistung werden bereits heute elektrisch erbracht und EURO-6-Busse reduzieren neben den CO2-Emissionen auch den Ausstoß von NOx und Feinstaub um 60 bis knapp 90 % und sind damit auch bei durchschnittlicher Auslastung noch deutlich „sauberer“ als Pkw und Co.

Um den ÖPNV attraktiver zu gestalten und damit mehr Fahrgäste zu gewinnen, investieren die Bus- und Bahnunternehmen in viele Innovationen in den Bereichen Barrierefreiheit, Ticketing, Fahrgastinformation etc. Neben der Förderung durch die öffentliche Hand investieren viele Verkehrsunternehmen dabei auch Eigenmittel und bieten einen hohen persönlichen Einsatz der Belegschaft, um neue Technologien und Serviceleistungen für die Fahrgäste zu erproben und zu entwickeln. Bis zur umfassenden Markeinführung von Elektrobussen im ÖPNV sind weitere Förderprogramme notwendig, die auf den aktuellen Erkenntnissen aufbauen sollen, sodass bis spätestens 2020 ausreichende Erkenntnisse über die Kosten, die Aufwendungen und die Funktionalität vorliegen.


Überblick der E-Bus-Projekte in Deutschland  mehr

Im Rahmen von Förderprojekten der Bundesregierung und der Europäischen Union (ZeEUS Projekt) wird auch der Einsatz von ÖPNV-Bussen mit elektrischen Antrieben umfangreich getestet. Solche Projekte, die mit Hilfe öffentlicher Förderung finanziert werden, sind nötig, um Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, die heute weniger wirtschaftlich zu betreiben sind als klassische Fahrzeuge und bei denen die Wartung neue Konzepte erfordert, weiterzuentwickeln und für den Alltagsbetrieb im Nahverkehr wirtschaftlich und betrieblich nutzbar zu machen.

In Zusammenarbeit mit der AG Innovative Antriebe Bus, eine gemeinsame Initiative von:


Folgende aktuelle Förderprogramme des Bundes bestehen zur Förderung der E-Mobilität im ÖPNV:

  • BMUB Förderprogramm „Hybridbus“
    Laufzeit 2014 bis 2017, 30 bis 50 % der Mehrkosten, Infrastruktur, Fahrzeug, Ausbildung, Werkstatt
  • Investitionsoffensive des Bundes (siehe VDV-Rundschreiben 11/2015)
    Laufzeit 2015 bis 2019, bis zu 90 % der Projektkosten, E-Bus, EURO-6-Bus, Kommunikation, Barrierefreiheit etc.

Weitere BMVI- und BMUB-Förderprogramme befinden sich in der Diskussion. Erste Überlegungen zur Laufzeit: 2016 ff. bis 2019 ff. Möglicher Förderkatalog: Infrastruktur, Fahrzeug, Ausbildung, Werkstatt

Weiterhin finden Sie unten stehend eine Übersicht der vom VDV veröffentlichten Schriften zum Thema E-Bus, die bei der beka (www.bekaverlag.de) erhältlich sind.

  • VDV-Schrift 230/1 „Rahmenempfehlung für elektrisch betriebene Stadt-Niederflur-Linienbusse (E-Bus)“
  • VDV-236 „Klimatisierung von Linienbussen“
  • VDV-Schrift 825 „Auswirkungen alternativer Technologien im Linienbus auf Betriebshöfe und Werkstätten“
  • VDV-Schrift 260 „EBUS – Infrastruktur/Ladestellen“
  • VDV-Mitteilung 2319 „Bewertung von E-Bus-Konzepten aus der Sicht von Planung und Betrieb“

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