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Pressemitteilungen

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Bund fördert Elektrobusse mit 1,25 Milliarden Euro

Grünes Licht von EU-Kommission für Notifizierung

„Wir haben grünes Licht von der EU bekommen: Der Bund kann ab jetzt den Aufbau der E-Bus-Flotten und deren Infrastrukturen in Deutschland nach derzeitiger Finanzplanung bis 2024 mit insgesamt 1,25 Milliarden Euro fördern“, teilt VDV-Vizepräsident Werner Overkamp mit. Damit könne der Erwerb von neuen E-Bussen, aber auch der Umbau von Betriebshöfen und Werkstätten unterstützt werden. „Das sind gute Nachrichten vom Bund und bestärkt uns in unseren Anstrengungen, unsere schon jetzt klimafreundlichen Bus-Flotten auf emissionsfreie Elektroantriebe umzustellen. Die Ziele beim Klimaschutz, bei der Luftreinhaltung und bei der menschenfreundlichen Umgestaltung unserer Städte und Gemeinden werden nur mit einer Mobilitätswende mit mehr Bus und Bahn gelingen.“

Im Detail sind folgende Schwerpunkte förderfähig:

die Beschaffung und Umrüstung von Bussen mit alternativen Antrieben sowie

die Beschaffung der zum Betrieb notwendigen Infrastruktur mit:
80% der Investitionsmehrkosten zur Dieselreferenz für Batterie-, Brennstoffzellen- und Batterieoberleitungsbusse,
40% Investitionsmehrkosten zur Dieselreferenz für Biogas-Busse,
40% der Investitionsvollkosten für die zum Betrieb notwendige, nicht öffentliche Infrastruktur,

Machbarkeitsstudien.

Nächster Schritt: Branchenvereinbarung über Länderquote
Auf deutschen Straßen fahren, Tendenz stark steigend, derzeit rund 500 batterieelektrische Busse, rund 1.500 Hybride und etwa 50 Brennstoffzellen-Busse, die auf Wasserstoff zurückgreifen. Für weitere 1.400 E-Busse haben die Verkehrsunternehmen bereits Förderanträge gestellt, die teilweise schon bewilligt sind. „Nach ersten Berechnungen des Branchenverbandes VDV könnten diese Mittel ausreichen, um die Investitionen zur Umsetzung der Verpflichtungen aus der Clean Vehicles Directive der EU zur Beschaffung von emissionsfreien Fahrzeugen und deren Infrastrukturen umzusetzen. Da wir in Deutschland durch ein Herunterbrechen der Bundesquote auf die Kommunen die gesetzlichen Anforderungen gegenüber den europäischen Vorgaben kleinteiliger haben, ist es nun nötig, über eine Branchenvereinbarung zur Umsetzung einer Länderquote die bereitgestellten Mittel wirtschaftlich sinnvoll aufzuteilen“, so Overkamp abschließend.

Die nächste VDV-Ebuskonferenz findet am 2. und 3. März 2022 statt.