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Pressemitteilungen

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Güterverkehr

VDV begrüßt Beschluss der EU-Kommission zur Vereinheitlichung der europäischen Zugsicherungssysteme
Bis zum Jahr 2030 sollen die wichtigsten europäischen Schienenverkehrskorridore mit einem einheitlichen Standard des europaweiten Zugsicherungssystem ERMTS ausgerüstet werden. Das hat die EU-Kommission Anfang dieses Jahres beschlossen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), in dem rund 240 Eisenbahnunternehmen organsiert sind, begrüßt die Entscheidung der Kommission: „Endlich geht es bei der europaweiten Standardisierung von ERMTS voran. Es wird höchste Zeit, dass wir uns von den zahlreichen Insellösungen der EU-Mitgliedsstaaten verabschieden und die Zugsicherung als europaweit einheitliche Lösung umsetzen. Betrieblich und organisatorisch ist ein EU-weiter Standard der einzig sinnvolle Weg, um grenzüberschreitende Verkehre auf der Schiene zu vereinfachen. Der aktuelle Wildwuchs verschiedener ERMTS-Systeme in den Ländern muss beendet werden“, so VDV-Vizepräsident Joachim Berends. Dem jüngsten Beschluss der EU-Kommission war im September 2016 bereits eine Selbstverpflichtung des europäischen Bahnsektors vorausgegangen. Damit legt sich die Branche fest, ab sofort nur noch einen gemeinsamen ERMTS-Standard umzusetzen.
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Personenverkehr

Nahverkehr und Ride-Sharing: ein Modell für die Verkehrswende
Die Nahverkehrsbranche diskutiert ab heute auf ihrem Multimodalitätskongress über wichtige Fragen künftiger Verkehrsentwicklungen in Städten und Ballungsräumen: Welche Auswirkungen hat eine signifikante Erhöhung von so genannten Ride-Sharing-Angeboten auf die öffentliche Mobilität in den Städten? Und welche Rolle spielen dabei die ÖPNV-Unternehmen im Verhältnis zu neuen Markteilnehmern? „Der Mobilitätsmarkt steht vor großen Umbrüchen. Vor allem in den urbanen Räumen werden sich künftig mehr Anbieter mit ganz unterschiedlichen Geschäftsmodellen darum bemühen, die Menschen von A nach B zu befördern. Die kommunalen Nahverkehrsunternehmen und die Verkehrsverbünde müssen diese Trends mit Blick auf Chancen und Risiken bewerten, aktiv mit gestalten und genau analysieren, mit welchen Produkten und Angeboten man künftig im Markt aktiv sein kann“, so VDV-Geschäftsführer Dr. Jan Schilling.
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Güterverkehr

VDV fordert „Fair Play“ für den Schienengüterverkehr
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und seine rund 150 Mitgliedsunternehmen im Bereich Schienengüterverkehr beobachten mit großer Sorge die immer schwierigeren Rahmenbedingungen, unter denen Güterbahnen in Deutschland tätig sind. Durch ungleiche Wettbewerbsbedingungen und zusätzliche Kostenbelastungen hat sich die Situation für den Schienengüterverkehr in Deutschland in den vergangenen Jahren zunehmen verschärft. Immer mehr Unternehmen ziehen sich deshalb von diesem ohnehin margenschwachen Markt zurück. „Statt mehr Güter über die umweltfreundliche und sichere Schiene zu transportieren, werden es – gemessen am Gesamtanstieg des Gütertransports – immer weniger. Das heißt, der LKW-Verkehr wächst ungebremst, während der Schienengüterverkehr nicht vorankommt. Dabei wollen die Güterbahnen wachsen und ihren Beitrag zu einem effizienten, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Gütertransport leisten. Aber sie können es aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen oftmals nicht“, so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff.
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Personenverkehr

ÖPNV-Bilanz 2016: Rekordjahr für Bus und Bahn
Im Jahr 2016 sind die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) deutlich gestiegen: Über 10,18 Milliarden Kunden sorgten für einen Fahrgastrekord bei den Mitgliedsunternehmen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Das entspricht einer Steigerung von 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr und ist damit der größte Fahrgastzuwachs innerhalb eines Jahres seit 1996. Einzig im Jahr 2006 stiegen die Fahrgastzahlen wegen der Fußball-WM in Deutschland ähnlich stark wie im vergangenen Jahr. „2016 war ein Rekordjahr für den deutschen ÖPNV, wenn man auf die Fahrgastzahlen schaut. Ein Plus von rund 180 Millionen Fahrgästen in nur einem Jahr zeigt, dass die Nahverkehrsunternehmen bundesweit attraktive, leistungsfähige und verlässliche Angebote zu angemessenen Preisen bieten. Wir sind das Rückgrat einer effizienten und klimaschonenden Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger in diesem Land, vor allem aber in den Ballungsräumen und Großstädten geht ohne einen leistungsstarken Nahverkehr nichts mehr. Deshalb gehen wir davon aus, dass wir unter den entsprechenden Rahmenbedingungen auch in den kommenden Jahren weiter wachsen werden“, so VDV-Präsident Jürgen Fenske.
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Personenverkehr

Verkehrspolitische Bilanz: ÖPNV-Finanzierung bleibt das Sorgenkind
Mit großer Sorge blickt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) auf einen aktuellen Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Grundgesetzes: Demnach soll das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) zwar über 2019 hinaus fortgeführt werden. Allerdings will die Bundesregierung die GVFG-Mittel von jährlich 330 Millionen Euro bis mindestens 2025, also acht weitere Jahre, auf demselben Niveau einfrieren. „Die Fortführung des GVFG begrüßen wir. Aber die geplante Versteinerung der Mittel für weitere acht Jahre ist vollkommen unverständlich. Denn diese Mittel, die bereits seit 1997 nicht erhöht wurden, sind maßgeblich für den Neu- und Ausbau des städtischen Nahverkehrs. Schon heute ist das GVFG-Bundesprogramm zwanzigfach überzeichnet. Wenn die Mittel nun für weitere acht Jahre eingefroren werden, dann werden wichtige Ausbauprojekte im ÖPNV nicht realisiert. Das ist das Gegenteil einer Verkehrswende“, so VDV-Präsident Jürgen Fenske.
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