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Europa-Newsletter

16.12.2019
Öffentlicher Personenverkehr und Schienengüterverkehr sind Teil der Lösung des „Europäischen Grünen Deals“
Kaum hat die neue Europäische Kommission am 1. Dezember ihre Arbeit aufgenommen, veröffentlichte sie am 11. Dezember bereits die angekündigte Mitteilung über einen „Europäischen Grünen Deal“ (European Green Deal), worin sie darlegt, welche Initiativen sie für einen effektiven Klimaschutz ergreifen will.
Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, müssen die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen um 90 Prozent gesenkt werden.

Der öffentliche Verkehr wird dabei Teil der Lösung sein; dies klingt in der Mitteilung der Kommission deutlich an. Neue nachhaltige Mobilitätsdienste sollen eine stärkere Rolle spielen; intelligentes Verkehrsmanagement und „Mobility as a Service“ (MaaS) sollen diese Entwicklung unterstützen. Das Angebot für die Nutzer müsse verbessert werden, damit sie zukünftig Alternativen zu ihren derzeitigen Mobilitätsgewohnheiten nutzen. Insbesondere in Städten strebt die Kommission eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs an.

Auch im Güterverkehr spricht die Kommission sich deutlich für eine Verkehrsverlagerung auf die Schiene aus. Der multimodale Güterverkehr solle kräftig angekurbelt werden, heißt es in der Mitteilung.

Im Jahr 2020 möchte die EU-Kommission eine Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität vorlegen, um diese Zielausrichtung zu konkretisieren.

Der „Grüne Deal“ ist eine von drei Prioritäten, die Kommissionspräsidentin Von der Leyen kurz nach ihrer Ernennung festgelegt hat; die anderen beiden prioritären Themen sind „Digitalisierung“ und „Soziale Marktwirtschaft“.

© European Union 2019 - Source : EP
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Pressebild:
© European Union 2019 - Source : EP