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Coronavirus: Informationen aus dem Bereich ÖPNV und  Eisenbahnverkehr

Im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sind über 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und des Eisenbahnverkehrs in Deutschland organisiert. Auch bei uns geht es jetzt vor allem um Gesundheit und Schutz - den Schutz der Menschen und des stabilen Betriebs unserer Busse und Bahnen.

Bundesweit setzen die Verkehrsunternehmen und -verbünde Maßnahmen zum Schutz der Fahrgäste und der Mitarbeiter*innen um. Damit soll auch die öffentliche Mobilität so lange wie möglich aufrecht erhalten werden.  Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden auf Landes- und Bundesebene und den Krisenstäben vor Ort.

22. April 2021 | Änderungen des Infektionsschutzgesetzes und Auswirkungen auf den öffentlichen Personenverkehr und Schienengüterverkehr
Der Deutsche Bundestag hatte am 22. April 2021 für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes gestimmt. Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die durch das Robert Koch-Institut veröffentlichte Anzahl der Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) den Schwellenwert von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag strengere bundeseinheitliche Regeln. Für den öffentlichen Personenverkehr bedeutet es, dass bei einer Inzidenz von über 100 das Tragen einer Maske des Standards FFP2, KN95 oder N95 in Bussen und Bahnen sowie an Bahnsteigen, Haltestellen und in Bahnhöfen für Fahrgäste verpflichtend ist. Das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) ist bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 erlaubt. Auch im Falle einer Befreiung von der Tragepflicht einer Atemschutzmaske FFP2, KN95 oder N95 (durch ein ärztliches Attest) sollte eine OP-Maske getragen werden. Es sei denn, das ärztliche Attest schließt die OP-Maske mit ein.

Hygienemaßnahmen der Verkehrsunternehmen
Damit die Fahrgäste auch in Coronazeiten sicher mit Bussen und Bahnen unterwegs sind, haben die öffentlichen Verkehrsunternehmen in kürzester Zeit neue Hygienekonzepte entwickelt und umgesetzt: zum Schutz ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie ihrer Fahrgäste.

Fakten: Weltweite Studien widerlegen die Infektionsgefahr im ÖPNV
Der öffentliche Nahverkehr ist auch in Coronazeiten sehr viel sicherer, als viele Menschen denken. Das belegen weltweite Analysen.
Hier eine kleine Übersicht der Studien:

Pendler-Corona-Studie der Charité: Vergleich des Infektionsgeschehens nach Verkehrsmitteln (Mai 2021)

Eine unabhängige Vergleichsstudie der Charité Research Organisation (CRO) zeichnet ein deutliches Bild: Es sind nicht mehr Infizierte in Bussen und Bahnen unterwegs als zu Fuß, mit dem Rad oder im Pkw. Genehmigt wurde die Studie von der Ethikkommission der Berliner Ärztekammer. Mehr Infos

April 2021 | Studie der TU Berlin | Kein erhöhtes Infektionsrisiko im ÖPNV
Eine halbe Stunde in Bus und Bahn ist unter Einhaltung der AHA+L-Regeln mit einem R-Wert von 0,8 kaum riskanter als der Friseurbesuch. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Technische Universität Berlin. Diese zeigt, wo die Gefahr einer Ansteckung mit Covid-19 besonders hoch aber auch besonders niedrig ist.

Info-Film des VDV zum Schulhochlauf
Auf dem sonst gewohnten Schulweg mit Bus und Bahn wird es vielleicht Unklarheiten wegen der Corona-Schutzmaßnahmen geben: Wie verhalte ich mich in Bus und Bahn, was ist mit der Maske, was kann ich tun, um Abstand zu halten? Klar ist: Die Fahrt mit Bus und Bahn ist sicher – und gut für Umwelt und Klima. Der VDV-Erklärfilm richtet sich an euch, liebe Schülerinnen und Schüler, um Bus und Bahn auch in Coronazeiten nutzen zu können.

Informationen für VDV-Mitglieder

Unter www.vdv.de/coronavirus informieren wir unsere Mitglieder aktuell über Betriebslagen bei anderen Verkehrsunternehmen, Maßnahmen zum Schutz von Personal und Fahrgästen sowie Empfehlungen des VDV und behördliche Anordnungen zur Corona-Krise. Dafür stehen wir ständig im Austausch mit den Entscheidern in unseren Mitgliedsunternehmen, in der Politik und in den Behörden.

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