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Wagenladung oder Intermodal?

Welche Transportart eignet sich für Ihre Anforderungen?


Die generellen Systemvorteile für die Schiene finden Sie hier. Die einzelnen Verkehrsarten haben darüber hinaus aber noch spezifische Vorteile.


Wesentliche Vorteile des Wagenladungsverkehrs

Dieser wird im Ganzzug- oder Einzelwagenverkehr abgewickelt. Für die einzelnen Transportgüter stehen entsprechende Güterwagen zur Verfügung. Deren Ausstattungen sind häufig auf die speziellen Eigenschaften der Güter zugeschnitten, was zu Vorteilen bei der Ladungssicherung führen kann. 

Insbesondere mehrachsige Güterwagen können ein viel höheres Gewicht aufnehmen als ein LKW. Auch bei der Größe des Laderaumes punkten spezielle Güterwagen für leichtes und voluminöses Gut.

Ein weiterer Vorteil des Wagenladungsverkehrs ist die Verfügbarkeit der Güterwagen an der Ladestelle. Dort können sie in ausreichender Anzahl über einen vereinbarten Zeitraum ohne Fahrpersonal stehen. Die Kunden können dadurch die Be- und Entladung in diesem Zeitfenster flexibel gestalten und  vorplanen. Und das Personal der Eisenbahnen ist orts- und sprachkundig. 

Die Bedienung der Ladestellen erfolgt staufrei, weil die Ladestellen entweder über die Schiene bedient werden oder über kundennahe Logistikanlagen mit Gleisanschluss. 

Durch Einsatz des Wagenladungsverkehrs kann darüber hinaus die Zahl der LKW-Bewegungen beim  Kunden gesenkt werden. Das erhöht die Verkehrssicherheit auf dem eigenen Gelände. 


Wesentliche Vorteile des Intermodalverkehrs

Der Intermodalverkehr nutzt alle Verkehrsträger und kann diese je nach Logistikanforderung optimal miteinander vernetzen. Dadurch kann er flächendeckend und auch von Kunden ohne eigenen Gleisanschluss genutzt werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Intermodalverkehr weitestgehend standardisiert ist. Wer Verkehre verlagern möchte, benötigt dazu lediglich kranbares Equipment. Aber auch für nicht-kranbares Equipment zeichnen sich neben der Rollenden Landstraße immer mehr technische Lösungen ab. 

Im Intermodalverkehr werden meist die gleichen Ladestellen wie im LKW-Verkehr genutzt. Investitionen in eigene Gleise und Anlagen für die Be- und Entladung von Güterwagen sind nicht erforderlich. 

Die eingesetzten LKW-Fahrer pendeln überwiegend zwischen Terminals und Kunden, kennen also die örtlichen Verhältnisse und beherrschen in der Regel die deutsche Sprache. 

Außerdem sind die LKW, die im Vor- und Nachlauf zum Schienenterminal eingesetzt werden, vom Wochenendfahrverbot befreit und dürfen ein Gesamtgewicht von 44 t haben.  


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Einzelwagenverkehr

Mitfahrgelegenheiten nutzen

  

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Ganzzugverkehr

Eigene Züge fahren      lassen

  

©Kombiverkehr

Intermodaler Verkehr

Verkehrsträger kombinieren

  

Ihr Ansprechpartner:
Georg Lennarz
VDV-Social Media
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